Malteser besuchen Haushalte: Förderersuche für den Herzenswunschkrankenwagen und weitere soziale Dienste

Im Auftrag der Malteser unterwegs: Ausgerüstet mit dem entsprechenden Schutz besuchen die Mitarbeiter der Agetur RobinHood Promotion in den nächsten Wochen die Haushalte in der Region. (Foto: Malteser)
Im Auftrag der Malteser unterwegs: Ausgerüstet mit dem entsprechenden Schutz besuchen die Mitarbeiter der Agetur RobinHood Promotion in den nächsten Wochen die Haushalte in der Region. (Foto: Malteser)

Wesermarsch, Ammerland, Friesland, Wilhelmshaven, Delmenhorst. – Zur Unterstützung ihrer vielfältigen sozialen Dienste suchen die Malteser neue Förderer. Bis Ende August besuchen die Mitarbeiter der Agentur RobinHood Promotion die Haushalte in der Wesermarsch und im Ammerland sowie in Friesland, Wilhelmshaven, Delmenhorst und Oldenburg, um über die Arbeit der Malteser zu berichten und weitere Unterstützer zu gewinnen. Neben einigen Informationsmaterialien halten sie Beitrittserklärungen für fördernde Mitglieder bereit. Wer helfen möchte, kann sich mit einem Förderbeitrag beteiligen. Der Beitrag ist steuerlich absetzbar. Barspenden dürfen nicht angenommen werden. Zu erkennen sind die Malteser an Dienstbekleidung und Dienstausweis.

Die Förderbeiträge werden in den Bereichen eingesetzt, in denen keine Entgeltsysteme der Krankenkassen und Sozialämter bestehen, z.B. in der Kinder- und Jugendhospizarbeit, im Katastrophenschutz, in der Erste-Hilfe-Ausbildung oder der Betreuung von an Demenz erkrankten Menschen. Ein junges ehrenamtliches Projekt der Malteser ist beispielsweise der Herzenswunschkrankenwagen. Dieser bringt unheilbar kranke Menschen zusammen mit ihren Angehörigen kostenlos an einen Ort ihrer Wahl. Dazu stehen ein speziell ausgerüstetes Fahrzeug sowie geschultes ehrenamtliches Personal zur Verfügung. Ein weiterer wichtiger Dienst in der Region ist der Hausnotruf. Dieser stellt im Notfall auf Knopfdruck einen Sprechkontakt her und steht an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr zur Verfügung. 

„Unsere Förderer sind eine wichtige Grundlage für die Sicherung der sozialen Dienste der Malteser und für die ehrenamtliche Arbeit“, so Frank Rieken, Diözesangeschäftsführer Malteser Hilfsdienst e.V. Diese Art der Unterstützung sei eine Alternative für all diejenigen, die sich sozial engagieren möchten, aber keine Gelegenheit für einen aktiven ehrenamtlichen Dienst haben. 

Auch den Förderern selbst möchten die Malteser etwas zurückgeben und im Notfall Hilfe anbieten: Für nur 3 Euro zusätzlich im Jahr können sie den Rückholdienst des Malteser Hilfsdienstes in Anspruch nehmen. Der Rückholdienst bringt Mitglieder bei Reisen im In- oder Ausland sicher nach Hause, wenn es Unfall oder Krankheit erfordern. Ehegatten sowie Kinder bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres sind automatisch mitversichert. Der Versicherungsschutz besteht für die Dauer der Mitgliedschaft und bei jeder Reise weltweit, solange diese nicht länger als 3 Monate dauert.

Weitere Informationen zum Malteser Hilfsdienst und zur Fördermitgliedschaft gibt es unter www.malteser.de/spenden-helfen/foerdermitglied-werden.html.